von Celina Wang 4 Minuten Updated am: November 18, 2022

Buddhisten sind immer gewillt, ihre Praktiken jedem zu übermitteln. Ja, sogar denen, die ihre Religion nicht praktizieren. Sie tun dies, weil sie verstehen, dass die menschliche Existenz voller Strapazen ist. 

Aber was sind die wichtigsten Leeren des Buddhismus, die uns helfen, das Leben zu bewältigen?

Buddhismus hat seine Wurzeln in Indien und tausende Jahre zurückdatiert werden. Ihre wichtigsten Themen beinhalten Freundlichkeit und Wohlbefinden.

Um Erleuchtung oder Nirvana zu erreichen, sie halten sich an Übungen, die wir mit Dir teilen wollen. Hier sind nun einige buddhistische Übungen, die Du im alltäglichen Leben machen kannst, besonders in schwierigen Zeiten. 


Tägliche Meditation

Bei der Meditation setzt man sich in die Stille und beobachtet seine Gefühle. Die regelmäßige Gewohnheit der Meditation kann dazu beitragen, dass man oberflächliche Gefühle besser versteht. 

Es ist eine wichtige Übung, die man in sein Leben integrieren sollte. Denn wenn Du Deine Gefühle anerkennst, ist es leichter, zu verstehen, dass Deine Gefühle Dich nicht kontrollieren. Sie sind flüchtige Antworten auf Schwierigkeiten, die Dir begegnen. 

Während Essen wichtig für den Körper ist, sollten wir uns Zeit nehmen, um zu beten und zu meditieren. Wir müssen dies tun, um unsere Seelen zu nähren. Deswegen solltest Du Dir fünf Minuten für eine Meditation nehmen, um Dich besser zu verstehen. 


Dharma praktizieren

Dharma ist die universelle Wahrheit, die Buddha uns lehrt, dass wir uns selbst vor Leiden schützen müssen. Diese buddhistische Lehre soll uns darin erinnern, dass wir Freundlichkeit uns selbst gegenüber und anderen zeigen. 

Dharma praktizieren wird Dir helfen, Deinen Platz in der Welt zu erkennen und ein Gefühl von Mitgefühl für alle Lebewesen zu entwickeln. 

Du kannst dies tun, indem Du Dich im Laufe des Tages darin erinnerst, dass Du anderen helfen willst. Wie? Indem Du anderen hilfst, Nirvana zu erreichen, ist dies ein Teil Deiner eigenen Reise zur Erleuchtung. 

Möglichkeiten, freundlich zu sein, findest Du regelmäßig. Zum Beispiel in einer langen Schlange im Supermarkt oder an einer roten Ampel. Dies sind Momente, in denen Du Dein ungeduldiges Herz beruhigen kannst. 

Du fühlst Dich vielleicht wie ein Fremder in Deinem eigenen Leben, weil Du Dharma nicht praktiziert. Du hast den Bezug zur Realität verloren. Daher solltest Du nicht mehr einfach nur leben, sondern versuchen, Dharma zu erreichen. Achte den ganzen Tag über auf Deine Gedanken, Gefühle, Worte und Handlungen.  


Achtsamkeit praktizieren

Buddhistische Lehren der Achtsamkeit sind ungemein wichtig. Du kannst Dein Bewusstsein mit Achtsamkeit trainieren, eingehende und ausgehende Impulse zu beobachten. 

Durch die Entwicklung von Bewusstsein wirst Du nicht mehr unkonzentriert arbeiten. Du wirst nicht mehr desorientiert und erschöpft sein. Denn Achtsamkeit bezieht sich auch auf Deine moralischen Grundsätze und den aktiven Wunsch, andere mit Freundlichkeit zu behandeln.

Ein achtsames Herz ist ein freundliches Herz. Es nährt Dich und führt Deine Handlungen. Wenn negative Gedanken hochkommen, kann Achtsamkeit Dir helfen, eine Pause einzulegen. Du solltest über alles nachdenken und nicht Deine negative Energien nach außen projizieren.


Das eigene Ego loslassen

Eine der wichtigsten Lehren des Buddhismus bezieht sich darauf, das eigene Ego loszulassen. Indem man dies täglich macht, dann kannst Du alle Schwierigkeiten im Leben umgehen. Es hilft Dir, mit allen Schmerzen, die Du jeden Tag erlebst, besser umzugehen. 

Dies anzuwenden ist von entscheidender Bedeutung, aber auch eine Herausforderung, da Deine Gedankengänge tief in das Ego eingebettet sind. Während sich Dein Überlebensmechanismus entwickelt, entwickeln sich auch Deine Instinkte und Denkprozesse.

Die vielen Wege, die auf Deinem Ego aufgebaut sind und die zum Schutz eingerichtet wurden, sind jetzt die Ursache für Dein Leiden. Dein Selbstverständnis ist mit Deinem Ego verwoben und kann schädlich sein. Es macht Dich starr gegenüber den sich ständig verändernden Phasen des Lebens. 

Indem Du begreifst, dass Dein Geist sich ständig verändert, wird Dir helfen. Durch das Loslassen Deines Egos kannst Du Dich von dieser Art des Denkens befreien. Wie die Jahreszeiten veränderst Du Dich auch, weil wir in einer fließenden Welt leben.

Diese Veränderung der Perspektive wird Dir helfen, dass die meisten Dinge keine Bedeutung auf Deinem Weg zur Erleuchtung haben.


Mitgefühl

Der beste Weg, dieses Leben zu führen, ist, wenn Du echtes Anliegen gegenüber anderen empfindest. Du erlaubst Dir, Mitgefühl zu fühlen. Dies kann man erreichen, indem man die Welt durch die Augen von anderen betrachtet.

Die meisten Menschen können sich nicht mit anderen täglich auseinandersetzen. Dies kommt daher, dass sie das Leiden von anderen ignorieren, da sie sich auf sich selbst konzentrieren. 

Mitgefühl ist wichtig in Deinem alltäglichen Leben, denn es hilft Dir, zu erkennen, was um Dich herum geschieht.  Zu erkennen, dass es mehr gibt als das, was auf den ersten Blick sichtbar ist. Es hilft Dir, eine solidere Art der Interaktion mit anderen zu schaffen. 

Wörtlich definiert als "mitleiden", bedeutet Mitgefühl, sich für das Menschsein einzusetzen. Die Motivation, das Leiden zu lindern, das nicht das eigene ist. Es ist reine Empathie in Aktion, etwas, das nur erleuchtete Menschen tun können. 


Abschließend

Buddhismus kann uns viel lehren, aber in seiner Essenz bezieht es sich darauf, eine bessere Version unserer selbst zu werden. Wir respektieren uns als Menschen, wie wir uns auch spirituell respektieren.

Alle buddhistischen Lehren zielen darauf ab, Erleuchtung zu erlangen. Die die Buddha erreicht hat. Dies kann einem gelingen, indem man das Herz und die Wünsche verändert und das eigene Selbst loslässt.

Indem Du dieses Lehren in Dein alltägliches Leben einfügst, kannst Du Glückseligkeit und Frieden finden. Egal ob Du dies wegen Deiner buddhistischen Religion oder zur Heilung machst, nimm diese Lehren zu Herzen. 

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